MacBeth 2.0

Neues von Olga Flor, lesenswert! Hier gehts zur NZZ-Besprechung.   In ihrem neuen Roman hält die Österreicherin Olga Flor unserer Epoche den Spiegel von „MacBeth» vor. Shakespeares Drama um Machtgier, Schuld und Sühne dient als Hintergrundfolie für eine pechschwarze Satire auf das heranbrechende postdemokratische Zeitalter. Georg Renöckl ⋅ «Strassenkinderhinterhalte» sind zur alltäglichen Gefahr geworden. Bei… MacBeth 2.0 weiterlesen

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Die Innereien von Paris

So ein schöner Titel, und gar nicht von mir! Danke an Redakteurin Madeleine Napetschnig, normalerweise ärgert man sich ja über die Änderungen, hier einmal nicht. Hier ein Bericht über eine wirklich beeindruckende Baustelle, div. Adressen und  Jo Pesendorfers wie immer wunderschöne Fotos gibt es dort auch, hier unten nur Text. Die neuen Eingeweide (Magen, Herz,… Die Innereien von Paris weiterlesen

Ich schau dir in die Augen, Rippe!

Steak in Wien, ein aktueller Artikel aus dem Falter-Guide „Wien wie es isst“, hier bittesehr:   „Un bifteck“ sagt man in Frankreich zum Fleischhauer, wenn man es gern unkompliziert hat. Der verballhornte Anglizismus bedeutet im Klartext: Der Angesprochene möge bitte von einem großen Stück Rindfleisch seiner Wahl eine Scheibe heruntersäbeln, die sich zum Kurzbraten eignet,… Ich schau dir in die Augen, Rippe! weiterlesen

Hier geht’s um die Wurst

    Zur Abwechslung ist diese  Besprechung nicht von mir, dafür aber das Buch – hier die Falter-Rezension des Fleischhauer-Buches, das ich mit Florian Holzer im letzten Frühjahr geschrieben habe:  

Ein Kilo Blut, Schweiß und Tränen

Der Goncourt vom letzten Jahr: Ein Debütroman, über 700 Seiten dick (Gewicht: siehe oben). Für mich ein etwas zwiespältiger Eindruck: Passagenweise großartig, über die ganz lange Strecke aber etwas ermüdend bzw. vorhersehbar.  Hier gehts zur etwas kürzeren Fassung meiner Besprechung vom letzten Falter. Gleich im Anschluss unten die ungekürzte: Ein Kilogramm Blut, Schweiß und Tränen… Ein Kilo Blut, Schweiß und Tränen weiterlesen

Der Kuckuck im Keller

Darf man einen Roman über das Verbrechen von Amstetten schreiben und den Täter wie im wirklichen Leben „Josef Fritzl“ nennen? „Non-fiction-novel“, würde man auf Englisch dazu sagen, Autor Régis Jauffret beharrt jedoch darauf: Das Buch ist eine Fiktion. Eine schwer auszuhaltende, die aber auf ausführlichen Recherchen beruht und unangenehme Fragen aufwirft. Österreichische Zeitungen (Presse, Salzburger… Der Kuckuck im Keller weiterlesen

Europas Herzensangelegenheit

Straßburg natürlich. So hätte ich den Artikel jedenfalls genannt, erschienen ist er am Samstag in der „Presse“.  Also hier.   Oder hier: Europas Herzensangelegenheit Schluss mit bieder – Straßburg präsentiert sich heute bunt, quirlig und am Puls der Zeit Vorurteile haben es schwer in Straßburg. Zwar gibt es dort nach wie vor viel altes Fachwerk,… Europas Herzensangelegenheit weiterlesen

Die Schönheit der Quincunx

Clemens J. Setz‘ neuer Roman, einer der Anwärter auf den Deutschen Buchpreis 2012,  hier in der NZZ besprochen. Ein echter Nachteil von Print übrigens: Man kann Fehler wie die falsche Altersangabe (habe den Autor irrtümlich um ein paar Jahre  älter gemacht) nicht so leicht ausbessern wie online!     Die Schönheit der Quincunx Georg Renöckl… Die Schönheit der Quincunx weiterlesen

Viel Schall, viel Rauch

Wie der Vater, so der Sohn – oder eher nicht: Georges Simenons Jüngster hat ein Buch geschrieben, aber von der feinen Klinge seines Vaters hält er wenig. Hier gehts zur NZZ, unten das ganze noch einmal:   Viel Schall, viel Rauch Ein in jeder Hinsicht neuer Simenon: Der Débutroman von Pierre, dem jüngsten Sohn des… Viel Schall, viel Rauch weiterlesen

Powidl-Patrioten und Paradeis-Partisanen

Mein Kommentar in der NZZ (hier bittesehr, leicht gekürzt) zur aktuellen Sommerlochdebatte rund um das angebliche Verschwinden des Österreichischen:   Von Powidl-Patrioten und Paradeis-Partisanen Eine Sprache ist ein Dialekt mit Armee und Marine, wissen wir seit Max Weinreich. So gesehen ist das Österreichische, dessen Aussterben seit Jahrzehnten angekündigt wird, erstaunlich zählebig. Auch in diesem Sommer… Powidl-Patrioten und Paradeis-Partisanen weiterlesen