Paris, endlich wieder einmal! Hier ein Reisebericht für die „Presse“, Ziel waren die neugestalteten „Berges de Seine“, bis vor kurzem noch eine Autorennstrecke, jetzt ein öffentlicher Sport- und Spielplatz: Paris: Springschnur statt Bleifuß 03.04.2015 | 18:14 | von Georg Renöckl (Die Presse) Paris macht wieder einmal das, was es am besten kann: etwas Neues. Zum Beispiel aus… Springschnur statt Bleifuß weiterlesen
Autor: admin
Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe
Endlich erschienen – ein wiederentdeckter Roman von Gina Kaus (NZZ-Feuilleton vom 07.03.2015) Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe Gina Kaus’ Roman «Die Front des Lebens» Georg Renöckl «Was haben sie uns versäumen lassen», so ärgert sich Marlene Streeruwitz im Vorwort. «Sie», das waren zuerst die Nationalsozialisten, die die Bücher der jüdischen Wiener Autorin Gina Kaus verbrannt… Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe weiterlesen
Kugelblitze auf der Geistesbahn…
… oder umgekehrt, wer weiß das schon. Geistreiche, rasante, unvorhersehbare Lektüre bietet auf jeden Fall Franz Schuhs neues Buch „Sämtliche Leidenschaften“ („Roman“ kann man kaum dazu sagen) – sehr lesenswert, hier in der NZZ besprochen: Das Leben in seinen Verwicklungen Georg Renöckl 3.2.2015, 05:30 Uhr «Ich will hier ja nur eines erzählen, nämlich wie ich Lili,… Kugelblitze auf der Geistesbahn… weiterlesen
„Nation“ und nationale Identität in Frankreich
Frankreich-Versteher haben ja gerade Hochkonjunktur. Hier nun ein etwas längerer Artikel, der sich mit den Besonderheiten der französischen „Nation“ beschäftigt („Nation“ dürfte für mich ja immer unter Anführungszeichen stehen, das aber nur nebenbei). Erschienen ist er in den Landauer „Beiträgen zur Fremdsprachenvermittlung“ – ab Seite 73. Der Artikel hat zumindest vordergründig wenig mit Charlie zu tun – es handelt sich vielmehr… „Nation“ und nationale Identität in Frankreich weiterlesen
Und wer nicht hingeht, der ist dumm, bumm!
Ein Ausstellungsbesuch für die NZZ: Mira Lobe und Susi Weigel im Wien-Museum Und wer nicht hingeht, der ist dumm, bumm! Georg Renöckl 5.1.2015, 05:30 Uhr Mit einem Himmel voller Bücher beginnt die Sonderausstellung im Wien-Museum: An Schnüren befestigt baumeln sie gleich nach dem Eingang von der Decke, 77 Stück, Kindheitserinnerungen mit Madeleine-Effekt für die einen,… Und wer nicht hingeht, der ist dumm, bumm! weiterlesen
Erz, Herz und Schmerz
«Das Ende der Arbeiterklasse» Erz, Herz und Schmerz Georg Renöckl 31.12.2014, 05:30 Uhr Wer Pathos schlecht verträgt, wird sich mit diesem Roman schwertun. Immerhin geht es hier nicht einfach um lothringische Minenarbeiter, sondern um «Väter, die aus Italien, Polen und von anderswo hergekommen, den Ungeheuern des Erdreichs und den Höllenwächtern in ein und derselben Opfergabe zum… Erz, Herz und Schmerz weiterlesen
Österreichs Mut zur Bildungslücke
Hier mein Beitrag zur Zentralmatura-Debatte: Genug der Literatur Österreichs Mut zur Bildungslücke Georg Renöckl 22.10.2014, 05:30 Uhr «Literatur ist Teil der standardisierten Reifeprüfung, und das ist gut und genug so», liess Österreichs Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek unlängst verlautbaren. Es ging dabei wohlgemerkt um die Reifeprüfung im Fach Deutsch. Mehr noch als die Notwendigkeit einer solchen Klarstellung… Österreichs Mut zur Bildungslücke weiterlesen
Hände gut, alles gut
Brennerova – der beste Brenner-Krimi seit 2009, hier in der NZZ besprochen: Wolf Haas‘ neuer Roman «Brennerova» Hände gut, alles gut Georg Renöckl 15.10.2014, 05:30 Uhr Mit Wolf Haas ist nicht gut Strassenbahn fahren. Die Geräusche, die man unweigerlich beim Versuch von sich gibt, das eine oder andere laute Auflachen zu unterdrücken, machen einen… Hände gut, alles gut weiterlesen
Esprit und Elend
Gedichte und Geschichten der «vergessenen» Lili Grün Esprit und Elend Georg Renöckl 7.10.2014, 05:30 Uhr Der Titel dieses Buches, «Mädchenhimmel!», klingt zunächst etwas irreführend: Die in dem Band versammelten Gedichte und Kurzgeschichten sind zwar luftig-leicht, voll Charme und lakonischem Witz. Sie handeln aber vor allem von Liebesleid, Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und Unterernährung. «Man hat sich ein… Esprit und Elend weiterlesen
Die vielen Geburtstage des Peter T.
Zu Turrinis 70er in der NZZ: Peter Turrini wird 70 Die vielen Geburtstage des Peter T. Georg Renöckl 26.9.2014, 05:30 Uhr Normalsterbliche kommen einfach so auf die Welt, bei Künstlern ist die Sache manchmal komplizierter. So erzählt Peter Turrini, auch sonst kein Freund falscher Bescheidenheit, gleich fünf einander widersprechende Versionen seiner Geburt, so «dass sich… Die vielen Geburtstage des Peter T. weiterlesen