Für die Wiener Zeitung besprochen: Emily Waltons Chronik des Sommers 1926 an der Côte d’azur. Literatur Der letzte Sommer des Jazz Von Georg Renöckl Die austro-britische Autorin Emily Walton ist den Spuren von F. Scott Fitzgerald an der Côte d’Azur gefolgt – und hat darüber einen leichtfüßigen Roman geschrieben. Kein Mensch würde hier freiwillig baden.… Der letzte Sommer des Jazz weiterlesen
Autor: admin
Wiens einfältige Dreifaltigkeit
Eine NZZ-Glosse zum Thema „Vienna ugly“ vs. WKW: Wiens Bürokraten Einfältige Dreifaltigkeit Eugene Quinn liebt Wien. Das tun viele, aber Eugene hat einen anderen Grund als die meisten: Diese Stadt kann so wunderbar hässlich sein! «Beauty can be boring, but ugly never is», lautet das Credo von Quinn, der mit dem nervigen Getue um Sachertorte,… Wiens einfältige Dreifaltigkeit weiterlesen
Verdun 1916-2016
Heute vor hundert Jahren begann die Schlacht von Verdun. Ich bin vor fünf Jahren zum ersten Mal dorthin gefahren, um besser zu verstehen, was sich vor dieser Stadt im Jahr 1916 abgespielt hat. Das war zunächst eine totale Überforderung: Die Knochen von 130 000 nicht identifizierten Soldaten ruhen im Beinhaus von Douaumont, einem düster-monumentalen Betonmonstrum, umgeben von unzähligen… Verdun 1916-2016 weiterlesen
Der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser
Hier eine Glosse in der NZZ über die bevorstehenden Wiener Jubiläen: Der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser Die Kandidaten für die österreichische Bundespräsidentenwahl im April eint ein gemeinsames Problem: Keines der Wahlkampfteams hatte rechtzeitig daran gedacht, sich eine Internet-Domain nach dem Schema www.kandidatenname2016.at zu sichern. Eine Zeitlang nutzten Spaßvögel die freie Bühne,… Der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser weiterlesen
Gespenster im Nebel
Schnell noch, bevor der Winter vorbei ist und das 250-Jahr-Jubiläum so richtig losgeht, ein literarischer Winter-Spaziergang im Wiener Prater vor vier Jahren: Ein literarischer Spaziergang durch den Wiener Prater im Spätherbst Gespenster im Nebel 10.12.2011 Als hätte jemand vor dem Gehen vergessen, das Radio abzuschalten, plärrt billiger Disco-Pop durch menschenleere Gassen. Das Herbstlaub wurde schon länger… Gespenster im Nebel weiterlesen
Nichts wie Wien!
Langsam wird’s ernst: Hier gehts zu Braumüllers Frühjahrsvorschau.
Terror im Kinderzimmer
Hier ein gemeinsam mit Birgit Wittstock geschriebener Artikel, erschienen im Falter 48/15: Terror im Kinderzimmer Manche Eltern schweigen, andere reden darüber. Wie erklärt man Kindern die Anschläge von Paris? von BIRGIT WITTSTOCK, GEORG RENÖCKL | aus FALTER 48/15 Illustration: Bianca Tschaikner Es hätte ein unbeschwerter Start ins Wochenende werden sollen, mit Schulfreundinnen, Saft, Kuchen und… Terror im Kinderzimmer weiterlesen
Die Verwandlung der Welt
Erich-Fried-Tage in Wien Die Verwandlung der Welt An den Wiener Erich-Fried-Tagen trafen sich Christoph Ransmayr und der Nobelpreisträger V. S. Naipaul zu einem berührenden Gespräch über die Angst beim Schreiben und die Passion des Gestaltens. Nein, nicht die zunächst befürchtete Nasensonde, sondern bloss ein straff auf die Wange geklebtes Mikrofon schnitt ins Gesicht des grossen… Die Verwandlung der Welt weiterlesen
Das Ding mit dem Mundstück
Kadaver auf Heimaturlaub
Rezension aus FALTER 41/2015 Kadaver auf Heimaturlaub In seinem Roman „Adieu Paris“ blickt Daniel Anselme in die zerstörten Seelen der französischen Soldaten im Algerienkrieg Der Heimaturlaub des Frontsoldaten ist spätestens seit „Im Westen nichts Neues“ (1926) ein vorprogrammiertes Desaster: Durch seine traumatischen Erfahrungen ist der Soldat seinem alten Selbst, seiner Familie und seinen Freunden entfremdet.… Kadaver auf Heimaturlaub weiterlesen