Wien und der Grant

Etwas Zeitloseres habe ich noch nie geschrieben: Bei seinem Erscheinen im Falter war der Artikel schon ein Jahr alt, stimmte immer noch, und das wird wohl noch länger so bleiben… INTEGRATION DURCH GRANT Eben wurde Wien zur siebtunfreundlichsten Stadt der Welt gewählt. Sind die Wiener wirklich so grantig, und wie gehen Zuag’raste damit um? ER […]

Wien lernt Griechisch, Neuauflage

Maria Vassilakou plant zum Abschied als Verkehrsstadträtin einen Radweg in Wien. Boulevard- und angeblich bürgerliche Medien sehen wieder einmal den Weltuntergang anbrechen. Zur Erinnerung meine Glosse anlässlich des Umbaus der Mariahilfer Straße vor ein paar Jahren in der NZZ. Danke an Maria Vassilakou, so viele Leserreaktionen wie damals hatte ich seither nie wieder!     […]

Blau seit 150 Jahren

Alt, aber gut: Der Donauwalzer, hier als NZZ-Glosse gewürdigt. Blau seit 150 Jahren GEORG RENÖCKL Eine Horrorvision: Vor dem Abheben und nach der Landung dröhnt aus dem Lautsprecher von Alitalia-Maschinen jedes Mal «O sole mio». Die Air France empfängt und verabschiedet ihre Passagiere nur noch mit Jacques Offenbachs Höllen-Cancan. Iberia beschallt die Kabine mit dem «Toreador» […]

Wiens einfältige Dreifaltigkeit

Eine NZZ-Glosse zum Thema „Vienna ugly“ vs. WKW: Wiens Bürokraten Einfältige Dreifaltigkeit Eugene Quinn liebt Wien. Das tun viele, aber Eugene hat einen anderen Grund als die meisten: Diese Stadt kann so wunderbar hässlich sein! «Beauty can be boring, but ugly never is», lautet das Credo von Quinn, der mit dem nervigen Getue um Sachertorte, […]

Der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser

Hier eine Glosse in der NZZ über die bevorstehenden Wiener Jubiläen:   Der Kaiser ist tot, es lebe der Kaiser Die Kandidaten für die österreichische Bundespräsidentenwahl im April eint ein gemeinsames Problem: Keines der Wahlkampfteams hatte rechtzeitig daran gedacht, sich eine Internet-Domain nach dem Schema www.kandidatenname2016.at zu sichern. Eine Zeitlang nutzten Spaßvögel die freie Bühne, […]

Wien lernt Griechisch

Mein Kommentar zur Mariahilfer Straße. Hier in der NZZ.     Georg Renöckl Beruhigen kann man ausser sich selbst nichts und niemanden. Das wird jeder bestätigen, der gelegentlich mit weinenden Kindern oder störrischen Eseln zu tun hat. Eine falsche Bewegung, und die versuchte Beruhigung führt zu ihrem Gegenteil: Geplärr steigert sich zu Gebrüll, Sturheit zur […]

Vereint durch die Trennwand

NZZ-Artikel vom 9. 7. 2010 Raucher-Lösung statt Rauch-Erlösung in Österreich Im Café Hawelka, einer ehemaligen Bohème- und nunmehrigen Touristenhochburg der Wiener Innenstadt, gehört eine gewisse Unaufgeregtheit zum guten Ton. In Georg Danzers bekanntem Lied „Jö schau“ wird schließlich auch einem anonymen Nackten das Bleiberecht im Lokal gewährt – nachdem er sich als „elegantester Flitzer von […]