Jetzt neu: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Auf den Druckfahnen bringt ein Autor normalerweise letzte kleinere Korrekturen an, Marcel Proust hingegen schrieb mit „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ einen völlig neuen Roman auf die Bögen. Was dort eigentlich stand, ist nun in deutscher Übersetzung in der „anderen Bibliothek“ nachzulesen. Genaueres kann man hier im Ö1-Bücherradio nachhören.

Ein Mr. Hyde für die Generation Y

Tristan Garcias Roman „Faber“ wurde im deutschen Feuilleton teilweise hymnisch besprochen. Warum, das ist mir schleierhaft, wie ich in der Wiener Zeitung kurz darlege:   Ein Mr. Hyde für die Generation Y Von Georg Renöckl Tristan Garcias gestelzter Roman „Faber“. Basile und Madeleine, beide Anfang dreißig, beide unauffällige Existenzen in einer französischen Kleinstadt, beschließen, sich… Ein Mr. Hyde für die Generation Y weiterlesen

Im Netzwerk der Städte

Mein Bericht im letzten Falter:  Im Netzwerk der Städte „Smart“ sind Metropolen vor allem dann, wenn sie sich untereinander vernetzen. Wien steht dabei noch am Anfang. Warum eigentlich? BERICHT: GEORG RENÖCKL; ILLUSTRATION: OLIVER HOFMANN | POLITIK | aus FALTER 50/17 vom 13.12.2017 Was jetzt kommt, ist nichts für Zartbesaitete: „Weitere Antworten anzeigen, inklusive solcher, die beleidigende Inhalte enthalten können“, formuliert… Im Netzwerk der Städte weiterlesen

Bonjour tristesse

Ein Beitrag über die Neuübersetzung des berühmten Romans von Françoise Sagan fürs Ö1-Bücherradio „Ex libris“: http://oe1.orf.at/player/20171217/497568/162952000 – kann noch eine Woche nachgehört werden!

Noten messen keine Leistung

„NOTEN MESSEN KEINE LEISTUNG“ Die neue, schwarz-blaue Regierung will wieder Noten ab der ersten Klasse einführen. Was sagen Experten und Betroffene dazu? LERNDOKUMENTATION: GEORG RENÖCKL | STADTLEBEN | aus FALTER 49/17 vom 06.12.2017   Als Felix im Juni den Großeltern sein erstes Volksschulzeugnis zeigte, blieb der erwartete Geldregen aus. Oma und Opa wollten Einser sehen, doch da stand nur: „Informationen… Noten messen keine Leistung weiterlesen

Eine Stadt aus Licht, Luft und Beton

Für die „Presse“ habe ich diesen Sommer einen Abstecher nach Le Havre gemacht – hier nun, gerade noch rechtzeitig im Jubiläumsjahr, der Bericht darüber: Eine Stadt aus Licht, Luft und Beton Le Havre, seit 2005 Unesco-Weltkulturerbe, feiert seinen fünfhundertsten Geburtstag und staunt über sich selbst „Fünfhundert Jahre Geschichte, das ist die Gelegenheit, der Welt zu… Eine Stadt aus Licht, Luft und Beton weiterlesen

Versöhnt mit dem Tod

Mein Interview für die Presse (bzw. das Spectrum) mit Saskia Jungnikl:   „Ich habe mich mit dem Tod versöhnt“ Dass leben lernen auch sterben lernen bedeutet, haben Philosophen und Literaten von Sokrates bis Rocko Schamoni in zitierbare Sätze gegossen. Die Journalistin und Autorin Saskia Jungnikl kennt viele dieser Texte. Von stoischer Ruhe angesichts des Todes ist sie… Versöhnt mit dem Tod weiterlesen

Wiener Neuland

Unterwegs in Wien für die Süddeutsche Zeitung:     Ihre Figur ist üppig, ihr Tempo gemütlich. Sie schätzt reichliche Kost, ein barocker Schnörkel ist ihr auf den Leib geschrieben. Eigentlich müsste die Weinbergschnecke Wiens Wappentier sein. „Tatsächlich war Wien einmal die Schneckenmetropole Europas“, sagt Andreas Gugumuck, ein dynamischer Mittvierziger – und Wiens einziger Schneckenzüchter. Man findet ihn… Wiener Neuland weiterlesen

Kunst und Krempel

Ein ausgedehnter Pariser Flohmarkt-Bummel, diesmal fürs Presse-Schaufenster Paris: Kunst und Krempel   „Wo geht’s hier eigentlich zur Rezeption?“ Beim Tischfußballtisch angelangt, mitten in einem hübschen Restaurant mit kurzer Speisekarte und langen Bänken, stellt sich so mancher Neuankömmling diese Frage. Isabelle Stephan versteht die leichte Verwirrung, durch die wohl jeder ihrer Gäste durchmuss. Das Haus, das sie… Kunst und Krempel weiterlesen

Paris schafft Platz für Flaneure

Mein erster Artikel in der Süddeutschen – Paris gestaltet gerade seine großen Plätze um. Und wie!   Paris schafft Platz für Flaneure Die großen Plätze in Paris sollen lebenswerter werden. Dafür greifen die Bürger auch selbst zur Spitzhacke. Das Fernrohr steht am Rand der Place de la Bastille, genau dort, wo der Boulevard Richard Lenoir… Paris schafft Platz für Flaneure weiterlesen