Eine Geschichte Europas.
„Wenn wir vergessen, wer wir waren und wer wir sind, verlernen wir die Freiheit“, ist Géraldine Schwarz überzeugt. „Wir“, das sind wir Europäer. Um angesichts der „Brutalität der nahenden Welt“ die Orientierung nicht zu verlieren, hält es die deutsch-französische Autorin für dringend notwendig, sich auf die europäische kollektive Identität zu besinnen. Was diese über die Jahrtausende hinweg geformt hat, beschreibt sie auf gut 500 Seiten unter dem Titel „Wer wir waren, wer wir sind. Eine Geschichte Europas.“ Nicht von der stattlichen Dicke abschrecken lassen: Schwarz ist eine brillante Erzählerin, selten war Geschichte so erkenntnisreich und so spannend.