Ich glaube ja, dass Franzobel diesem Autor sehr viel verdankt. In César Airas „Der Hase“ ziehen europäische Naturforscher des 19. Jahrhunderts durch die argentinische Pampa, streiten über grammatikalische Details, reiten philosophierend oder einfach Nonsense quatschend an Thermenhotels vorbei oder mitten durch Massaker, die aber wahrscheinlich eh gar nicht stattgefunden haben, und nehmen einen dabei mit auf eine Reise in die Vergangenheit, die unter der grotesk verfremdeten Oberfläche offenbar akribisch recherchiert und dokumentiert ist. Herausfinden muss man das halt selbst.
Der Hase